Nach zuletzt vier sieglosen Spielen haben die Löwen wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden und fünf wichtige Punkte bei Hannover 78 eingefahren.

Mathias Marin lenkt das Sturmspiel der Löwen

Durch eine Vollsperrung auf der Autobahn verspätete sich der Tabellenfünfte aus Heidelberg und so begann das Spiel eine halbe Stunde später. Die Löwen erwischten trotz der Umstände einen guten Start und machten einen ausgeschlafenen Eindruck. Mathias Marin brachte die Gäste durch einen Straftritt mit 3:0 in Führung. Man wusste um die Stärken der Hannoveraner und bereitete sich in der Woche speziell darauf vor. Hier galt es vor allem die schnelle Hintermannschaft in den Griff zu bekommen, musste aber bereits nach zehn Minuten eingestehen, dass es zwischen Vorbereitung und Ernstfall Unterschiede gibt. Nationalspieler Simm konnte zu seinem ersten Versuch eintauchen, Spielstand 5:3.

Die Löwen konnten sich glücklich schätzen mit Mathias Marin einen gut aufgelegten Kicker in ihren Reihen zu haben, der mit einer Kickausbeute von 83% überzeugte. Marin brachte auch die Löwen wieder mit einem Straftritt in der 12. Minute in Front. In der 18. Minute konnte der TSV, durch seinen ersten Versuch, die Führung ausbauen: Erin Doyle konnte einen Konter erfolgreich abschließen und tauchte an der Außenlinie ein. Marin erhöhte zum 13:5. Hannover 78 brachte noch einen Straftritt vor der Halbzeit ins Ziel und so wurde beim Stand von 8:13 die Seiten getauscht.

Ein weiterer Straftritt von Dieckmann in der 46. Minute konnte den Abstand weiter verringern und es stand den Löwen noch viel Arbeit bevor um den Sieg klar zu machen. Den Anfang machte Marcus Bender in der 46. Minute, er tauchte nach einer guten Sturmleistung ins Malfeld ein + Erhöhung von Marin = 11:20. Jedoch war da immer noch Benjamin Simm, der direkt im Anschluß mit seinem zweiten Versuch den alten Abstand wieder herstellte (Dieckmann erhöhte). Die Löwen verließen sich jetzt immer mehr auf ihren starken Sturm und wie schon im Hinspiel wurde diese Überlegenheit immer mehr sichtbar und nach 60 Minuten war es Alexander Pipa der den dritten Versuch der Handschuhsheimer legte. Marin erhöhte zum 18:27. Hannover war immer noch gefährlich und kam mehrmals vor das Malfeld der Löwen, schaffte dann aber keine weiteren Punkte mehr.

Den Schlusspunkt setzte Mathias Pipa, der von seinem Bruder im Gedränge, fünf Meter vor dem gegnerischen Malfeld, auf die für ihn ungewohnte Flankerposition berufen wurde. Er ersetzte Gregor Hartmann, der kurz vor Schluss die gelbe Karte wegen hohen Haltens bekam. Die Löwen wollten dieses Gedränge über die Mallinie schieben und das gelang auch. Jedoch konnte Alexander den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen und so musste der ältere Bruder aushelfen und erzielte den wichtigen vierten Versuch und machte somit den Bonuspunkt klar.

Die Löwen freuten sich über die Punkte, waren sich aber auch einig, dass es noch viele Dinge zu verbessern gibt und man dies im letzten Heimspiel des Jahres am kommenden Sonntag um 14 Uhr gegen Heusenstamm auch umsetzten muss.

Handschuhsheim spielte in folgender Aufstellung (1-15): Bender, Wetzel Sven, Bayer, Doyle, Schmidt, May, Hug, Pipa Alexander, Marin, Lorenz Sebastian, Rothfuchs, Lortz, Krüger, Ayachi, Walker.
Eingewechselt wurden: Hartmann, Laule, Pipa Mathias, Bommes, Sacksofsky, Müller und Lorenz Christopher.



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