Mit einem verdienten 35:5 Erfolg beim HRK beendete unsere Jugendmannschaft gestern Abend die Vorrunde.

Nachdem bis zum Treffpunkt vor dem Spiel unklar war, ob die Löwen überhaupt 15 Akteure auf den Platz bekommen würden, war die Erleichterung der Trainer groß, als sich schließlich sogar 16 spielbereite Junglöwen in der Kabine versammelten. Damit war die Sollstärke sogar übertroffen und man hatte den „Luxus“ gegenüber den gerade mal 15 Zebras, sogar noch einen Ersatzspieler auf den Spielberichtsbogen schreiben zu können. Wahrscheinlich sind die Löwen eben doch etwas härter oder halt einfach weniger anfällig für die Schweinegrippe!

Allerdings nahmen nach Anpfiff von Schiedsrichter Florian Forstmeyer erst einmal die Hausherren das Heft in die Hand. Man merkte den Löwen an, dass aufgrund der vielen Ausfälle während der letzten Wochen der Trainingsbetrieb ein wenig gelitten hatte. Doch die Gästeverteidigung stand relativ sicher und so konnte der HRK aus seiner Anfangsoffensive kein Kapital schlagen. Dafür schlugen unsere Jungs dann gnadenlos zu. 4 Versuche innerhalb weniger Minuten bedeuteten einen beruhigenden 20:0 Vorsprung aus eigener Sicht.

Dank der Dusseligkeit des dicksten TSV-Trainers lag das Setzhütchen unseres Treters wohlverschlossen im Spind in Hendesse. So war es halt nix mit erfolgreichen Erhöhungskicks an diesem Abend.

Gegen Ende des ersten Durchgangs nahmen die Junglöwen etwas das Tempo aus dem Spiel, was den HRK wieder in selbiges zurück brachte. Konsequente Verteidigungsarbeit und manchmal das Glück der Tüchtigen ließen aber nur einen Versuch der Heimmannschaft zum 20:5 Halbzeitstand zu.

Entsprechend laut fiel daher die Pausenansprache der Löwentrainer aus. Doch auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Zebras feldüberlegen und unsere Defensivabteilung hatte alle Hände voll zu tun. Allerdings wiederholten sich die Ereignisse. Wie im ersten Spielabschnitt löste sich Handschuhsheim aus der Umklammerung, kam wieder besser und aktiver ins Spiel und folgerichtig zu drei weiteren Versuchen zum 35:5 Endstand. Anerkennung gab es für den Ruderklub, der über die gesamte Begegnung nie aufsteckte und mit stets fairen Mitteln um Punkte bemüht war. Doch auch eine starke Drangphase des HRK in den letzten Minuten der Partie brachte nichts zählbares, weil die Löwen nicht gewillt waren, den Gastgebern mehr als einen Ehrenversuch zuzugestehen.

Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft den Appell ihrer Trainer befolgt und weiter im Trainig mitarbeitet. Dann kann die stetige Verbesserung aller Spieler (Hallo, Herr Klinsmann!) fortgeführt werden und in der Rückrunde zur Aufholjagd auf die vorderen Ränge geblasen werden. Aber auch hier gilt: „Ohne Fleiß kein Preis!“

Mannschaftsaufstellung: Luki Wadlinger, Adrian von Tresckow (35. Felix Peest), Julian Schelb, Oliver Strang, Florian Rambow, Marco Dörzbacher (c), Paul Rettwitz, Kevin Klein, Rainer Verclas, Vincent Spies, Luis Marin, Jonas Hoffmann, Abraham Gresham, Nikolai Sailer, Niklas Heiß.

Verletztenliste (mit den besten Wünschen zu OPs, Besserung und Heilung!): Benedikt Kischka, Lukas Erben, Max Meyer, Thomas Genthner, Wolfgang Polte, Hakan Ünal.



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