Eine Gruppe von 30 Personen um die AH-Mannschaft ist am 22. Mai dem schlechten Wetter in Deutschland entkommen und ins sonnige Istanbul gereist.

Die Alten Herren des TSV und des Ottomans RFC

In der 16-Millionen-Metropole, 150 km lang und 40 km breit gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten wie den Topkapi Palast, die blaue Moschee, die Hagia Sophia, die Zisternen und den große Bazar mit über 4000 Geschäften, um nur einige zu nennen. Die einmalige Lage der Stadt am Bosporus und auf zwei Kontinenten kann man von einem der zahlreichen Restaurants auf einer Dachterrasse oder vom Galataturm bewundern. Ein Muss ist auch eine Bosporusrundfahrt mit dem Schiff. Wenn man Glück hat, so wie wir, mit stürmischer See, dass sich nicht jeder auf den Beinen halten kann. Es gibt keinen Platz in der Stadt von dem man nicht einige der mehr als 3000 Moscheen im Blick hat. Von den Minaretten ruft der Muezzin 5 Mal am Tage mit seinem Gesang zum Gebet.

Zu unserem Spiel gegen die Alten Herren des Ottomans RFC Istanbul wurden wir von unseren Gastgebern mit dem Bus am Hotel abgeholt. Die Ottomanen haben keinen eigenen Platz, obwohl sie in der ersten Liga spielen. Wir fuhren über den Bosporus auf die asiatische Seite. Nachdem wir dem Verkehrschaos von Istanbul entkommen waren, fuhren wir noch weit nach Anatolien hinein um auf einem von den Ottomanen angemieteten Platz unser Spiel auszutragen. Unsere Mannschaft wurde mit einigen Gastspielern verstärkt, Hühner und Hunde verjagt und dann ein faires aber umkämpftes Spiel über drei Mal zehn Minuten ausgetragen.

Zum Abschluss haben wir mit unseren Gastgebern unter Bäumen im Schatten an einem Bach gegessen und getrunken. Dort haben wir auch die Gastgeschenke ausgetauscht und die Ottomanen zu einem Besuch in Heidelberg eingeladen. Rechtzeitig zum Champions-League-Endspiel, das wir gemeinsam in der Hotelbar angeschaut haben, waren wir wieder zurück.

Der Sonntagvormittag war dann noch einmal zur freien Verfügung und um 17 Uhr haben wir vom Flughafen Atatürk abgehoben. Gegen 21:30 Uhr waren wir wieder an der Tiefburg, so wie wir abgefahren sind – bei Regen.

Wie wir es gewohnt sind, war auch diese Tour bestens organisiert. Christian Kalkhof hat wieder ganze Arbeit geleistet, wofür wir ihm noch einmal ganz herzlich danken.

Martin Lenz



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