Mit einem deutlichen 107:0-Sieg gegen den RC Aachen haben die TSVler die Weichen gestellt und können nun mit einem weiteren Sieg gegen StuSta München am nächsten Samstag um 13 Uhr ins DRV-Pokalfinale einziehen.

Von Beginn an ließen die Hausherren keinerlei Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Bereits die erste Aktion endete im Malfeld der Aachener. Durch starkes Pressing konnte ein Kick geblockt und von Tonio Krüger aufgenommen werden. Trotz der widrigen Umstände – es hörte den kompletten Sonntag in Heidelberg nicht eine Sekunde lang auf zu regnen – zogen die Löwen ein ansehnliches Spiel auf. Es wurde mutig und selbstbewusst aus allen Lagen angegriffen. Selbst einige dem Dauerregen geschuldeten Handlingfehler vermochten den Angriffsdrang dieses Wochenende nicht zu zügeln. Durch die absolute Überlegenheit an den Standards konnten eine Vielzahl guter Bälle für die Hintermannschaft um Yassin Ayachi produziert werden, der das Spiel geschickt lenkte und dem Gegner so keine Möglichkeit gegeben wurde, sich auf die variablen Attacken einzustellen.

Zudem zeigte sich Mathias Pipa ein weiteres Mal als äußerst effektiv mit dem Fuß. Fast alle Erhöhungen saßen perfekt und aus dem Spiel raus deckte er den RC Aachen mit raumgreifenden Kicks derart ein, dass die Außen- und der Schlussspieler der Aachener ihn wohl in unguter bleibender Erinnerung behalten werden… Bemerkenswert: Er knackte mit seinem starken Auftritt die 2000er-Marke der in der Bundesliga erzielten Punkte! Ein Wert, der im TSV einzigartig und selbst deutschlandweit wohl äußerst selten ist.

Zu den starken individuellen Leistungen gesellte sich ein geschlossenes Team, dem man das Ziel DRV-Pokal mehr als anmerkte. Das wöchentliche Montags-Fitnesstraining zeigte die erhoffte Wirkung und hatte zur Folge, dass die Aachener kein einziges Mal eine Überzahlsituation kreieren und für Gefahr in der TSV-Endzone sorgen konnten. Überlegene Kondition plus mannschaftliche Geschlossenheit sorgten so für den nie gefährdeten Kantersieg, der Lust auf mehr machte. Mit der gezeigten Leistung kann es weiter gehen und das Trainergespann Jansen / Ceselka kann dem Gegner aus München am kommenden Samstag entgegensehen.

Man of the Match wurde Hakler Sven Wetzel, der aus dem homogenen Team durch besondere Lauf- und Kamfbereitschaft herausragte!

Post-Game Interview nach dem 107:0 Viertelfinalsieg der Löwen mit dem TSV-Hakler Sven Wetzel.
Post-Game-Interview mit Hakler Sven Wetzel

Foto: K. Gattner

Mannschaft TSV:
Bender (40. H. Wetzel), S. Wetzel, C. Sacksofsky (46. Rosenthal) – Schmidt, Stockert – Spiess, Hug (64. Griskaitis), Hartmann (70. Giermann) – Bommes, Ayachi – Wenz (46. M. Bayer, 51. Marin), Lortz, Krüger (51. Sürer), Kößler – Pipa

Punkte TSV:
Versuche: Hartmann (3), Bender (2), Stockert (2), Krüger, Kößler, Hug, S. Wetzel, M. Bayer, Pipa, Sürer, Rosenthal, Bommes, Ayachi
Erhöhungen: Pipa (11)



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