Nach zwei Auftaktniederlagen wollen die Löwen am Samstag gegen den Heidelberger TV den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Die Chancen stehen nicht schlecht, so haben die „Turner“ ebenso wie die Löwen einige Verletzte zu beklagen. Zudem verließen mit Robert Hittel, Stefan Wadlinger und den Malaizier-Brüdern mehrere Leistungsträger den Verein vor Saisonbeginn.

Doch das wird weder für die Löwen noch für die Gäste als Argument zählen, nicht alles Menschenmögliche auf den Platz zu bringen, wenn es am Samstag ab 15 Uhr zählt. HTV-Trainer Thomas Kurzer gilt als glänzender Motivator, der TSV muss also ebenso dafür sorgen, von Beginn an hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Dann könnte die Kadertiefe des TSV ein entscheidender Vorteil werden. Zudem wurde in den letzten Trainings an den im SCN-Spiel gemachten Fehlern gearbeitet, um diese nicht zu wiederholen. Konstruktive Diskussionen nicht nur vor dem Training, sondern neuerdings auch in Videokonferenzen zusätzlich zu den Dienstag- und Donnerstagtrainings, boten jedem Spieler die Möglichkeit, Probleme anzusprechen und eigene Ideen einzubringen. Dass aus diesem Informationsaustausch die richtigen Lehren gezogen wurden, wollen die Männer um Kapitän Gregor Hartmann schon gegen den HTV beweisen.

Mit einem deutlichen Sieg stünden die Chancen bestens, den darauffolgenden Samstag bei der RGH ein vorentscheidendes Spiel erzwingen zu können. Denn obwohl planmäßig der Tabellenvierte und -fünfte in die Relegation müssten, sind aktuell in der Weststaffel nur vier Teams, was für den Vierten der Süd-Liga ein Freilos vor’m Start in die Zwischenrunde bedeuten könnte. Zur weiteren Feinabstimmung und Lichtung des ansehnlichen Lazaretts wäre das nicht das Schlechteste.



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