Mit einer deutlichen 0:78 Niederlage kamen die Löwen aus der Goldstadt zurück. Dass ein Sieg außer Reichweite lag, war schnell abzusehen, dennoch hielten die Löwen tapfer dagegen und hielten die ersten 25 Minuten ordentlich mit.

Mit weniger individuellen Fehler, wie verpasste erste Tackles in der Verteidigung oder Vorwürfe im Angriff, wäre es vielleicht möglich gewesen, die Partie länger offen oder zumindest spannend zu gestalten. Doch die Fehler waren teilweise auch dem hohen Spieltempo der gut aufgelegten Pforzheimer Mannschaft geschuldet. So kamen die Gastgeber nach teils mehr als zehnminütigen Phasen, in denen die Abwehrreihe der Löwen hielt, danach zu vielen zu einfachen Punkten und man brachte sich so ein wenig um den Lohn der generell aufopferungsvollen Arbeit.

In der zweiten Hälfte schwächte sich der TSV durch zwei aufeinander folgende gelbe Karten zusätzlich, was die Schwarzwälder souverän zu weiteren Punkten ausnutzten. Bis zum Ende kämpften die Löwen um Ehrenpunkte, die ihnen aber auch in der letzten Minute versagt blieben, als sie drei Mal kurz vor dem TVP-Malfeld scheiterten. Mitzunehmen war lediglich, dass niemand im Team zu irgendeinem Zeitpunkt aufgab Mit dem TSV-Kampfeswillen soll nächste Woche in Frankfurt ein besseres Ergebnis eingefahren werden.

So spielten die Löwen (15 – 1):
Cooke – Huber, Marin L. (45. Seelinger), Ayachi, Adolf – Lorenz S., Bayer M. – Hartmann, Bayer F. (60. Aschauer), Stockert F. – Contin, Griskaitis – Sacksofsky C., Brew, Bender (70. Martel)



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