Es war die erwartete Niederlage. Mit 17:61 hatten tapfer kämpfende Löwen das Nachsehen gegen Liga-Dominator Heidelberger RK. Mit einer tadellosen Einstellung zog der TSV sich aber achtbar aus der Affäre, sogar der Bonuspunkt wäre nicht unverdient gewesen.

Schon früh zeigte der Spitzenreiter mit zwei Versuchen, dass auch diesmal kein Spielraum für Sensationen vorhanden war. Der TSV schlug mit einem schönen Versuch nach Gasse zurück und verkürzte noch einmal auf 7:14, doch danach ließen sich die Zebras nicht mehr aufhalten. Bis zur Halbzeit war die Partie beim 7:35-Pausenstand entschieden.

Nach der Halbzeit änderte sich nicht viel am Bild, der HRK war dominant, ohne den ganz großen Glanz zu verstrahlen und die Löwen hielten kämpferisch dagegen, wurden aber meist kurz vor Punktgewinnen gestoppt. Zweimal gelang es dennoch, die Mallinie des HRK zu überqueren und in der letzten Aktion verhinderten nur wenige Zentimeter den Offensivbonuspunkt. Mit dem gezeigten Kampf wäre dieser nicht unverdient gewesen, so aber müssen sich die Löwen zum dritten Mal in Folge über drei gelegte Versuche „ärgern“.

Am Samstag geht es dann zu Hause gegen Frankfurt, hier wollen sich die Handschuhsheimer für die schwache Leistung insbesondere in der zweiten Halbzeit des Hinspiels revanchieren.

Nach dem Spiel beim Ruderklub feierte der TSV mit einer glänzend organisierten Final-Party das Ende der Rugby-Weltmeisterschaft im Klubhaus. Mehr als 120 Personen sahen bei Essen, Trinken (und später Live-Musik) zu, wie sich Neuseeland zum Rekordchampion krönte. Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an das Team Wonderbar, es war einmalig!

Machten das WM-Finale zum echten Highlight: Mathias Pipa, Lukas Hübschmann, Johannes Laule, Matthias Jech, Ale Bung, Nico Strohmeier, Frank Genthner, Markus Mathes und Alex Pipa. (v.l.n.r.)



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