Diesmal behielten die Füchse im tierischen Duell die Oberhand gegen unsere Löwen. Trotz großen Kampfgeists konnte der TSV die 13:31-Niederlage nicht verhindern und steht nun nur noch einen Punkt in der Tabelle vor den siegreichen Hessen.

Bereits in der ersten Aktion konnten die Gastgeber durch einen verwandelten Straftritt von Leon Hees in Führung gehen. Benny Olouch glich diesen jedoch nur drei Zeigerumdrehungen wieder aus und die zahlreichen Zuschauer am Sportzentrum Martinsee freuten sich auf einen offenen Schlagtausch. Allerdings zeigten sich die Spieler des RK Heusenstamm für einen solchen besser gerüstet. Sie gewannen an den Standards wie im Spiel die Oberhand und belohnten sich durch zwei Versuche und einen weiteren Kick. Besonders der zweite Versuch direkt vor der Halbzeitpause traf mitten ins Löwenherz.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Füchse eine starke Leistung und überstanden die TSV-Drangphase unbeschadet. Bei besserer Chancenverwertung hätten TSV-Punkte dem Spiel hier womöglich eine andere Richtung geben können. So aber waren es die Heusenstammer, die in der 57. Minute durch den dritten Versuch den Deckel auf das Match machten. Der Anschlussversuch (Alex Hug, 60.) durch niemals aufgebende Löwen kam zu spät. Clever brachten die Füchse ihren Sieg nach Hause und konnten sich freuen, den Großkatzen diesmal die Beute gestohlen zu haben.

Der Sieg des RKH war verdient und bringt die Löwen unter Zugzwang: Denn der nur noch einen Zähler entfernte siebte Rang würde die Abstiegsrelegation bedeuten, was sich natürlich niemand wünscht. Zudem zeigte Tabellenschlusslicht Luxemburg bei den stark gehandelten Frankfurtern eine unerwartet gute Leistung und unterlag nur knapp mit 20:22. Die Löwen müssen und wollen also in den nächsten Wochen die Niederlage hinter sich lassen und ihre Krallen wieder schärfen, um am besten schon im Heimspiel gegen die RG Heidelberg am 22. April wieder feste zupacken zu können und die Beute in Handschuhsheim zu behalten.

So spielten die Löwen:
1 Bender (73. Aschauer), 2 Wetzel, 3 Martel (54. Schüle), 4 Ruhland (65. Rosenthal), 5 Müller, 6 Hartmann (c) (65. Brunner), 7 Hug, 8 F. Bayer, 9 Schmitt, 10 Leimert, 11 von Haken, 12 Williams, 13 Badelt (41. Ayachi), 14 Tasche (47. Genthner), 15 Olouch.

Versuch: Hug
Erhöhung: Olouch
Straftritte: Olouch (2)

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