TSV: Hallo Gordon, Danke, dass du dir Zeit genommen hast dich mit uns zu einem Interview zu treffen. Erzähl dem Löwenrudel ein wenig über dich als Spieler beziehungsweise Trainer.

Gordon Hanlon (G.H.): Mit acht Jahren ging ich ans Belvedere College in Dublin und da dort jeder Rugby spielte war mein Weg vorgezeichnet. Über die Schule, die U20 bis hin zum Clubrugby kam ich 2009 in die USA. Leider habe ich mir dort im ersten Training die Hand schwer gebrochen. Da Rugby zu meinem Leben gehört, fing ich mit dem Coaching an und unterstützte meinen Headcoach im Training trotz gebrochener Hand.

Anschließend war ich als Spielertrainer in Bogota / Kolumbien, bevor ich meinen Fokus mehr und mehr dem Coaching widmete um schließlich beim Dallas ARC meine Mannschaft bis in die nationalen Meisterschaften zu begleiten. Kurz eZeit später ergab sich die Möglichkeit bei den BNZ Crusaders in Neuseeland zu arbeiten.

Bevor ich zu den Löwen kam war ich Technical Director bei CDUL in Portugal.

TSV: Deine Frau Kathy und du waren – vor deiner Entscheidung nach Handschuhsheim zu kommen – bereits ein verlängertes Wochenende unsere Gäste. Wie waren eure Eindrücke von unserem Verein, den Trainingsmöglichkeiten und dem Drumherum?

G.H.: Wir wurden herzlich vom Verein und den Mitgliedern aufgenommen. Es war uns sofort klar, dass hier eine große Familie beheimatet ist. Es ist sehr schön zu sehen, dass Rugby so viel mehr geben kann, als nur einem Ball auf dem Platz nachzurennen. Ich freue mich jetzt schon unheimlich Teil dieses großen Ganzen zu werden.

Die Trainingsmöglichkeiten am Neckarfeld mit Klubhaus und der moderne Kunstrasen samt Gym im Sportzentrum Nord haben mich vollkommen überzeugt. Hier ist zukünftig mehr möglich als nur „Amateursport“. Passend dazu auch die Zukunftspläne (zum Beispiel Löwen 2050). An vielen Stellen (Social Media, Highlights der Heimspiele, usw.) ist der TSV in Deutschland schon ein Maßstab. Zukünftig ist dies auch im sportlichen Bereich möglich.
Nach einer ausgiebigen Stadt- und Schlossführung waren wir doch ein wenig überrascht wie lebendig und pulsierend Heidelberg ist. So hatten wir es nicht erwartet. Die Architektur und das viele Grün, insbesondere die Wälder für Spaziergänge mit unseren Hunden haben wir direkt in unsere Herzen geschlossen. Unser neuer Wohnort Handschuhsheim ist wunderschön. Nach einer Besichtigung der Tiefburg und dem nahegelegenen Café Tiefburg wussten wir, dass wir hier wohnen möchten.

Den zweiten Teil gibt’s am Donnerstag.

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