Im schwersten Spiel der Runde stehen unsere Löwen heute um 13 Uhr dem Meister und unangefochtenen Spitzenreiter der Bundesliga gegenüber, dem Heidelberger Ruderklub. 

Auch wenn man kein Spiel im Vorfeld abschenkt, ein Sieg ist mehr als unrealistisch. Zu stark ist der mit Profis bestückte Kader des alten und wohl auch neuen Meisters. Aber im Nachholspiel am Mittwoch machte es die Neckarsulmer Sportunion vor und erkämpfte sich tatsächlich einen Bonuspunkt beim HRK.

Die Tatsache, dass in besagtem Spiel lediglich zwei, höchstens drei Spieler im Kader des Meisters standen, die auch in einem Finale reelle Chancen auf einen Einsatz hätten, relativiert die Leistung des Aufsteigers zwar, schmälert sie aber keineswegs zu sehr. Denn mit mutigen Angriffen sorgte die NSU für ausgeglichenen Ballbesitz und versuchte über die gesamten 80 Minuten, ihr eigenes Konzept durchzubringen.

Für den TSV kann es nur darum gehen, sich ordentlich zu präsentieren und alles zu versuchen. Mehr geht nicht und mehr verlangt auch niemand. Da jedweder (Sieges-)Druck somit von den Löwen genommen ist, darf man gespannt sein, welche Taktiken oder auch Risiko-Varianten zum Einsatz kommen werden, um den HRK ordentlich zu prüfen. Ruderklub-Pressechef Steffen Liebig hat bereits angekündigt, dass „voller Kapelle“ gespielt wird, also ist es der ultimative Härtetest für unsere Männer.

Wir freuen uns über jeden Fan, der auch zum frühen Zeitpunkt den Weg an den Harbigweg findet, und hoffen auf ein wenn schon nicht sonderlich spannendes, dann doch zumindest unterhaltsames Spiel, an dessen Ende jeder Löwe mit erhobener Mähne vom Feld gehen kann.



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