{"id":2304,"date":"2014-03-08T19:10:40","date_gmt":"2014-03-08T18:10:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=2304"},"modified":"2014-03-09T19:51:31","modified_gmt":"2014-03-09T18:51:31","slug":"aergerliche-niederlage-nach-grossem-kampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2014\/03\/aergerliche-niederlage-nach-grossem-kampf","title":{"rendered":"\u00c4rgerliche Niederlage nach gro\u00dfem Kampf"},"content":{"rendered":"<p>Es hat wieder nicht sollen sein. Der TSV verliert zu Hause nach einem Rugbykrimi gegen Westprimus RK Heusenstamm mit 25:34.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAn der Einstellung mangelte es zu keinem Zeitpunkt, man merkte jedem Akteur &#8211; ob Startspieler oder eingewechselt &#8211; an, dass die L\u00f6wen nach der unw\u00fcrdigen Vorstellung gegen die RGH letzte Woche wieder ihr wahres Gesicht zeigen und die Heimpartie gewinnen wollten. Ohne Abtasten ging es dann auch mit Vollgas los und nach zehn gespielten Minuten war es Jens Schmidt, der sich nach mehreren Phasen kraftvoll \u00fcber die Linie tankte. Die Erh\u00f6hung durch Matthias Marin sa\u00df. Die G\u00e4ste zeigten sich jedoch unbeeindruckt und glichen \u00fcber ihren schnellen Au\u00dfendreiviertel z\u00fcgig wieder aus. Es war ein Kampf mit offenem Visier, bis auf einige Durchbr\u00fcche konnte die Verteidigung der L\u00f6wen die flinken L\u00e4ufer der Hessen unter Kontrolle halten. Im Angriff konnte der TSV seinerseits mit dem wuchtigen Sturm Druck erzeugen, den Marcus Bender in der 30. Spielminute zum Push-Over-Versuch nach einer gewonnenen Gasse nutzen konnte. Doch auch diesmal schlug der RKH zur\u00fcck: Nach einer gelben Karte gegen Sven Wetzel in Unterzahl, konnten die Heusenstammer ihre numerische \u00dcberlegenheit ausspielen und an der Eckfahne zum Versuch ablegen (37. Minute). Ungl\u00fccklicherweise verletzte sich kurz vor&#8217;m Halbzeitpfiff Verbinder Marin schwer, eine sp\u00e4tere Diagnose in der Uniklinik best\u00e4tigte die schlimmen Bef\u00fcrchtungen mit der Diagnose Achillessehnenriss. Die Saison ist f\u00fcr den Spielmacher damit gelaufen, wir w\u00fcnschen ihm an dieser Stelle alles Gute f\u00fcr die Operation am Donnerstag und die anschlie\u00dfende Reha!<\/p>\n<p>In die zweite H\u00e4lfte ging der TSV beim Stand von 12:12 mit Sebastian Lorenz auf Verbinder. Der BWL-Student, der erst seit kurzer Zeit wieder die Rugbyschuhe schn\u00fcrt, machte seine Sache mehr als ordentlich\u00a0und zeigte, dass er das Spiel mit dem Oval immernoch vorz\u00fcglich beherrscht. In der 45. Minute konnte der nach Nierenverletzung im Hinspiel wiedergenesene Michael Cook per Versuch punkten, die Erh\u00f6hung steuerte Oliver Seelinger bei. Doch wieder fehlte den L\u00f6wen die &#8222;Abgezocktheit&#8220;, die Drangphase aufrecht zu erhalten und die F\u00fchrung auszubauen. Dies r\u00e4chte sich postwendend mit einem Gegenversuch, als die Verteidigung am Offenen einen Moment unachtsam war. Da die Erh\u00f6hung des RKH jedoch scheiterte, blieben die L\u00f6wen in Front. Erneut war danach Seelinger per Strafkick mit dem Fu\u00df erfolgreich und bescherte den L\u00f6wen knappe f\u00fcnf Punkte Vorsprung. Doch \u00e4rgerlicherweise kamen die Heusenstammer mit einer der vorherigen nahezu identischen Aktion wieder zum Versuch. Benjamin Pohlheim, der einen starken Tag erwischt hatte, brach erneut neben dem Offenen durch und landete im Handschuhsheimer Malfeld. Da diesmal auch die Erh\u00f6hung sa\u00df, gingen die G\u00e4ste nun erstmals in F\u00fchrung, welche sie durch einen Straftritt in der 67. Minute ausbauen konnten. Der sichere Kicker Seelinger l\u00e4utete mit seinem n\u00e4chsten Strafkick dann die Schlussoffensive ein. In dieser gaben die L\u00f6wen alles, spielten rekordverd\u00e4chtig viele Phasen nacheinander, doch die Heusenstammer Verteidigung k\u00e4mpfte verbissen um jeden Zentimeter und hielt die anst\u00fcrmenden L\u00f6wen ein ums andere Mal auf. Es kam, wie es kommen musste. Mit viel Risiko fingen sich die L\u00f6wen einen spielentscheidenden Konter ein, erneut vollstreckte Pohlheim, der den RKH jubeln lie\u00df. So verspielte man \u00e4rgerlicherweise auf den letzten Dr\u00fccker auch den Defensivbonuspunkt beim Endstand von 25:34, der zumindest verdient gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Partie wurde vom Schiedsrichtergespann Katharina Pickert, assistiert von J\u00f6rg Becker und Bernd Sch\u00f6pfel, jederzeit sicher und souver\u00e4n geleitet. Spieler des Tages beim TSV wurde Marcel Huber, der mit hohem Flei\u00df und kompromisslosem Einsatz bestach.<\/p>\n<p>Trotz einer engagierten Leistung stehen die L\u00f6wen nach der erneuten Niederlage mit dem R\u00fccken zur Wand. Der RKH hat sich allerdings verdient zum\u00a0 derzeit st\u00e4rksten hessischen Rugbyklub gemausert und verlie\u00df den Lionspark keinesfalls zu Unrecht als Sieger. Mit dem SCN kommt als n\u00e4chster Gegner ein ganz dicker Brocken, bevor es zum vermutlichen Play-Off-Showdown gegen den SC Frankfurt &#8217;80 geht. Doch die L\u00f6wen w\u00e4ren nicht die L\u00f6wen, wenn sie nicht auch in dieser misslichen Lage den Kopf oben und den Kampfgeist im Herzen behalten w\u00fcrden!<\/p>\n<p>So spielten unsere L\u00f6wen:<br \/>\nWetzel H. (50. Minute Sacksofsky), Wetzel S., Bender &#8211; Schmidt, Rosenthal (50. Minute Stockert) &#8211; Hartmann, Hug (Kapit\u00e4n), H\u00fcbschmann &#8211; Cook, Marin (40. Minute Lorenz) &#8211; Seelinger, Lortz, Ayachi (Vizekapit\u00e4n), Huber, May.<\/p>\n<p>Gelbe Karten: Wetzel S. (37. Minute)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hat wieder nicht sollen sein. 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