{"id":2330,"date":"2014-03-29T19:39:52","date_gmt":"2014-03-29T18:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=2330"},"modified":"2014-03-30T09:06:07","modified_gmt":"2014-03-30T08:06:07","slug":"last-minute-sieg-gegen-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2014\/03\/last-minute-sieg-gegen-frankfurt","title":{"rendered":"Last-Minute-Sieg gegen Frankfurt"},"content":{"rendered":"<p>Buchst\u00e4blich <strong>auf den letzten Dr\u00fccker<\/strong> rissen die L\u00f6wen das Ruder herum und k\u00f6nnen nach dem <strong>23:20-Sieg gegen Frankfurt<\/strong> nun wieder aus eigener Kraft die Playoffs erreichen. Doch nicht nur Trainer Alex Pipa war in diesem Spiel dem Nervenzusammenbruch nahe, denn spannender h\u00e4tte es kaum sein k\u00f6nnen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs begann sehr zerfahren auf beiden Seiten und man merkte den Teams an, dass die <strong>Nervosit\u00e4t<\/strong> in dieser entscheidenden Partie doch eine gro\u00dfe Rolle spielte. Trotz bestem Rugbywetter bei strahlendem Sonnenschein kam h\u00fcben wie dr\u00fcben kein ordentlicher Spielfluss zustanden. Die ersten Punkte gingen per Strafkick an die G\u00e4ste, die knappe F\u00fchrung konnte Oli Seelinger in der 14. Minute aber wieder zum 3:3 egalisieren. Kurze Zeit sp\u00e4ter bekam die aufgrund der gro\u00dfen Verletzungssorgen abermals neu aufgestellte Hintermannschaft des TSV einen geschickten Kick der Frankfurter nicht unter Kontrolle. So mussten die L\u00f6wen einen Gegenversuch hinnehmen. Die passende Antwort fand aber Marcus Bender, dem nach starkem Pick &amp; Go der erneute Ausgleich gelang. Zehn Minuten vor der Pause legte der TSV sich selbst ein Ei ins Nest: Verbinder Yassin Ayachi befand sich zur Behandlung des l\u00e4dierten Kn\u00f6chels an der Seitenlinie und in der eigenen 22m-Zone verlor man den Ball am Gedr\u00e4nge. Die \u00dcberzahl lie\u00dfen sich die Frankfurter nicht nehmen und legten au\u00dfen zum Versuch ab. Mit 8:13 ging es in die Pause.<\/p>\n<p>Die Halbzeitansprache hatte es in sich, selten hatte man den sonst eher besonnenen \u00dcbungsleiter Pipa derart br\u00fcllen geh\u00f6rt. Die Worte verfehlten ihre Wirkung nicht, verbissen k\u00e4mpften die L\u00f6wen sich zur\u00fcck ins Spiel und wurden f\u00fcr ihren Einsatz in Minute 48 belohnt. Von Kapit\u00e4n Alex Hug perfekt freigespielt, lie\u00df sich Luis Marin auf dem Weg ins Gegnermal nicht mehr aufhalten. Sein Versuch nach sch\u00f6nem Dummie bedeutete den 13:13 Gleichstand. In dieser Phase war der TSV jetzt am Dr\u00fccker, das Geschehen spielte sich mehrheitlich in der Frankfurter H\u00e4lfte ab. Angesichts einiger abgewehrter Angriffe wollten die L\u00f6wen dann aber zu viel. Nach einem schnell angespielten Angriff fing ein Frankfurter den entscheidenden Pass heraus, der folgende Konter endete erst unter den Stangen des TSV. Nach erfolgreicher Erh\u00f6hung sahen viele das Unheil nahen, denn mit lediglich zehn Minuten Rest auf der Uhr wurde die Zeit knapp. <strong>Aufgeben ist aber jedem L\u00f6wen &#8211; wie den Fans &#8211; ein Fremdwort<\/strong>. Angepeitscht vom <strong>tollen Publikum<\/strong> warfen die Wei\u00df-Blauen alles in die Waagschale. Christopher Sacksofsky tankte sich neben dem Offenen \u00fcber die Linie und verk\u00fcrzte auf 18:20. Die Erh\u00f6hung ging jedoch fehl, sodass die Schlussphase an Dramatik kaum zu \u00fcberbieten war. Tief in der eigenen H\u00e4lfte gelang es den L\u00f6wen nochmal, einen Straftritt rauszuholen. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck k\u00e4mpften sie sich nach vorne und bekamen einen erneuten Strafkick etwas vor der Frankfurter 22m-Linie. Der eingewechselte Thomas Genthner setzte diesen links vorbei, aber unter Druck bekamen die Hessen den Ball nicht weit ins Aus gekickt. Diese letzte Chance nutzten die L\u00f6wen mit ihrer effektivsten Waffe. Das Paket rollte n\u00e4her und n\u00e4her ans Mal, die Frankfurter spielten hart am Abseits, doch die L\u00f6wen behielten die Nerven. Im genau richtigen Augenblick nahm der ebenfalls eingewechselte und noch frische Florian Stockert das Herz (und den Ball) in die Hand und wuchtete das Ei mit aller Willenskraft \u00fcber die Linie. Die wieder verfehlte Erh\u00f6hung ging im Schlusspfiff und dem <strong>kollektiven Freudentaumel<\/strong> \u00fcber das 23:20 unter.<\/p>\n<p>Trotz spielerisch weniger hohen Niveaus war es ein <strong>packendes Match<\/strong> mit diesmal dem besseren Ende auf Seiten der L\u00f6wen. Der ein oder andere wird morgen im Spiegel ein neues graues Haar finden, aber angesichts der langen Verletztenliste muss man mit dem erk\u00e4mpften Sieg zufrieden sein. Mit einem Sieg im Heimspiel \u00fcber K\u00f6ln in zwei Wochen kann der TSV den sechsten Tabellenplatz verteidigen, ohne auf Sch\u00fctzenhilfe angewiesen zu sein. <strong>Man of the Match<\/strong> wurde <strong>Luis Marin<\/strong>, der neben seinem tollen Versuch noch einige gelungene Aktionen in der Offensive zeigte. Vielen Dank an das Schiedsrichtergespann, den Gegner und vor allem <strong>die besten Fans der Liga &#8211; ihr wart heute das ber\u00fchmte Z\u00fcnglein an der Waage<\/strong>!<\/p>\n<p>So spielten die L\u00f6wen:<br \/>\nBender, Wetzel S., Sacksofsky &#8211; Schmidt, Rosenthal (72. Stockert) &#8211; Eiermann, Hug (Kapit\u00e4n), H\u00fcbschmann (41. Wetzel H.) &#8211; Cooke, Ayachi &#8211; Huber (75. Genthner), Lortz, Marin, Seelinger (65. May), Bayer (45. Lulu)<\/p>\n<p>Versuche: Bender (26.), Marin (48.), Sacksofsky (72.), Stockert (80.)<br \/>\nStrafkick: Seelinger (14.)<\/p>\n<div id=\"attachment_2338\" style=\"width: 490px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Stockert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2338\" class=\" wp-image-2338 \" alt=\"Der Versuch von Florian Stockert entschied das Spiel\" src=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Stockert.jpg\" width=\"480\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Stockert.jpg 800w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Stockert-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2338\" class=\"wp-caption-text\">Der Versuch von Florian Stockert entschied das Spiel<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchst\u00e4blich auf den letzten Dr\u00fccker rissen die L\u00f6wen das Ruder herum und k\u00f6nnen nach dem 23:20-Sieg gegen Frankfurt nun wieder aus eigener Kraft die Playoffs erreichen. 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