{"id":2986,"date":"2015-11-16T01:33:21","date_gmt":"2015-11-16T00:33:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=2986"},"modified":"2015-11-16T07:44:03","modified_gmt":"2015-11-16T06:44:03","slug":"loewensieg-im-tierischen-duell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2015\/11\/loewensieg-im-tierischen-duell","title":{"rendered":"L\u00f6wensieg im &#8222;Tierischen Duell&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Mit viel R\u00fcckenwind und Selbstvertrauen waren die L\u00f6wen aus dem Frankfurtspiel (29:10) gekommen und so sollte es weiter gehen. Im Vorfeld war gegen den RK Heusenstamm eine eng umk\u00e4mpfte und bis zuletzt offene Partie prognostiziert worden. Was der TSV aber dann (speziell in der zweiten H\u00e4lfte) f\u00fcr ein Feuerwerk gegen die F\u00fcchse abbrannte, damit h\u00e4tten wohl die wenigsten gerechnet. Am Ende stand ein verdienter 33:6-Sieg zu Buche und in der gezeigten Form ist es fast ein wenig schade, dass jetzt die lange Winterpause ansteht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nBeiden Teams merkte man eine gewisse Anfangsnervosit\u00e4t an, ging es doch f\u00fcr die Tabellennachbarn darum, sich eine m\u00f6glichst komfortable Ausgangssituation f\u00fcr die R\u00fcckrunde zu verschaffen und eine drohende Relegation zu vermeiden. So verhinderten einige Handlingfehler fr\u00fche Punkte auf beiden Seiten. Die ersten gelangen dann den G\u00e4sten per Strafkick. Dem TSV gelang es, diese ebenfalls vom Setzh\u00fctchen durch Mathias Pipa auszugleichen. Auch als RKH-Spielmacher Pascal Schuster seine Farben ein zweites Mal in Front brachte, war Pipa kurz darauf zur Stelle. Den L\u00f6wen gelang es nun mehr und mehr, die eigenen St\u00e4rken auszuspielen und Kontrolle \u00fcber das Match zu erlangen. Punkte wollten aber keine mehr fallen, so wurden die Seiten beim Stande von 6:6 gewechselt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die F\u00fcchse sich nach der Pause die Z\u00e4hne an der undurchdringlichen Verteidigung ausbissen, zeigte der TSV, dass der L\u00f6we nicht nur in der Tierwelt, sondern auch am Neckar herrscht. Den ersten Versuch legte der stark aufspielende Henrik Leimert, der selbst\u00a0die kleinste L\u00fccke fand und mit freundlicher Unterst\u00fctzung der nachrennenden St\u00fcrmer die letzten Meter ins Malfeld \u00fcberwand. Doch statt aufkommender Zufriedenheit zu erliegen, legte der TSV nach und fand nach mehreren sch\u00f6n gespielten Phasen den freistehenden Konny Badelt, der die F\u00fchrung auf 18:6 (nach Erh\u00f6hung durch Oli Seelinger) ausbaute. Der RKH wurde zunehmend nerv\u00f6ser, da ihnen kein Mittel einfallen wollte, die TSV-Abwehr zu knacken. Der Frust entlud sich nach einem harten, aber fairen Tackle von Badelt an einem Fuchs ins Seitenaus. Die folgende, kurze Rangelei war allerdings von beiden Seiten unn\u00f6tig und zwang Schiedsrichter Florian Forstmeyer, mit jeweils einer gelben Karte die erhitzten Gem\u00fcter zu beruhigen. Kurze Zeit sp\u00e4ter vergab der TSV eine vielversprechende Chance und Alex Hug unterband den Konter der F\u00fcchse mit einem etwas zu hoch angesetzten Tackle. Trotz keiner b\u00f6sen Absicht sanktionierte der souver\u00e4ne Forstmeyer erneut mit Gelb und nun hatte der RKH Platz, um seine flinke Hintermannschaft einzusetzen. Die L\u00f6wen zeigten aber ihr ber\u00fchmtes K\u00e4mpferherz und lie\u00dfen auch mit 13 Mann keinen einzigen Gegenpunkt zu. Dieser Umstand war es wohl auch, der den Willen der F\u00fcchse brach, denn der ein oder andere Kopf zeigte bereits ab und an nach unten. Der TSV feuerte bis zuletzt aus allen Rohren und nach dem Absitzen der Zehn-Minuten-Strafe zeigte Hug dann nochmal sein ganzes K\u00f6nnen: Er legte den dritten und in der letzten Aktion des Spiels auch den viel umjubelten vierten Versuch f\u00fcr seine Handschuhsheimer und machte den Museumsplatz zum Tollhaus.<\/p>\n<p>Auch der deutliche 33:6-Sieg geht vollkommen in Ordnung, denn der TSV legte nicht nur vier Versuche, sondern griff w\u00e4hrend des ganzen Spiels mutig an und hatte Chancen auf weitere Punkte. Der RKH versuchte vieles, musste aber die \u00dcberlegenheit der L\u00f6wen diesmal klar anerkennen. Dass die Mannschaft von Trainer Jens Steinweg zu starken Leistungen\u00a0in der Lage ist, wird sie in der R\u00fcckrunde sicherlich zeigen und wir freuen uns auf ein spannendes R\u00fcckspiel am Martinsee. F\u00fcr den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg nach Heusenstamm! Dem Kader, dem Trainer- und Betreuerstab und nat\u00fcrlich vor allem den Fans der L\u00f6wen ein riesiges Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Hinrunde. Licht und Schatten waren dabei, aber auf die zuletzt gezeigten Leistungen kann man zurecht stolz sein. Diese Form gilt es, in der Winterpause nicht nur zu konservieren, sondern nach M\u00f6glichkeit noch zu verbessern. Gut gebr\u00fcllt die L\u00f6wen!<\/p>\n<p><strong>TSV Handschuhsheim vs. RK Heusenstamm 33:6<\/strong> (6:6), <strong>TSV:<\/strong> Pipa (49. S\u00fcrer, 79. Huber) &#8211; Seelinger, Badelt, Ayachi, Leimert &#8211; Lorenz, M. Bayer (63. D\u00f6rzbacher) &#8211; F. Bayer, Hartmann, Spies (48. Hug) &#8211; El-Chami, Rosenthal (63. Horn) &#8211; Sacksofsky (50. Martel), Wetzel, Bender (77. Sch\u00fcle).<\/p>\n<p><strong>Schiedsrichter:<\/strong> Forstmeyer (Heidelberg); <strong>Zuschauer:<\/strong> 350; <strong>Punkte:<\/strong> 0:3 (15.) Strafkick Schuster; 3:3 (27.) S Pipa; 6:3 (33.) S Schuster; 6:6 (35.) S Pipa; 11:6 (49.) Versuch Leimert; 18:6 (61.) V Badelt + Erh\u00f6hung Seelinger; 21:6 (70.) S Seelinger; 26:6 (79.) V Hug; 33:6 (80.+2) V Hug + E D\u00f6rzbacher.<\/p>\n<p><strong>Zeitstrafen:<\/strong> Hartmann (67.), Hug (69.) \/ Appelt (67.), Sayson (76.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit viel R\u00fcckenwind und Selbstvertrauen waren die L\u00f6wen aus dem Frankfurtspiel (29:10) gekommen und so sollte es weiter gehen. Im Vorfeld war gegen den RK Heusenstamm eine eng umk\u00e4mpfte und bis zuletzt offene Partie prognostiziert worden. 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