{"id":3238,"date":"2016-06-05T20:16:43","date_gmt":"2016-06-05T18:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=3238"},"modified":"2016-06-10T12:10:17","modified_gmt":"2016-06-10T10:10:17","slug":"loewen-krallen-sich-die-berliner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2016\/06\/loewen-krallen-sich-die-berliner","title":{"rendered":"L\u00f6wen krallen sich die Berliner"},"content":{"rendered":"<p>Das war so klar nicht zu erwarten: Mit einer ganz starken Leistung besiegte der TSV den Berliner Rugbyclub mit 50:3 auch in dieser H\u00f6he verdient. Die Westberliner waren den L\u00f6wen trotz aufopferungsvollen Kampfes nur zehn Minuten ebenb\u00fcrtig und mussten die \u00dcberlegenheit der Handschuhsheimer danach klar anerkennen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNach kurzem Abtasten erlangte der TSV mehr und mehr die Kontrolle \u00fcber die Partie, Sven Wetzel legte den ersten Versuch in der 13. Minute. F\u00fcnf Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter durchbrach Yassin Ayachi die Vorteilslinie und legte gekonnt auf Konny Badelt ab. Dieser wurde erst kurz vorm Berliner Malfeld zu Fall gebracht, zauberte aber einen traumhaften Offloadpass auf den mitgelaufenen Ali S\u00fcrer aus der Tasche, der nur noch ablegen musste. Auch eine gelbe Karte hielt den TSV nun nicht mehr auf, der stark aufgelegte Ayachi punktete in Unterzahl eiskalt mit einem sch\u00f6nen Solo und brachte seine L\u00f6wen endg\u00fcltig auf die Siegerstra\u00dfe. Dass den Berlinern trotz einer Druckphase bisher keine Punkte gelangen, lag neben einer gut strukturierten TSV-Verteidigung vor allem an Vincent Spie\u00df, der nimmerm\u00fcde Flanker war an nahezu jedem offenen Gedr\u00e4nge pr\u00e4sent und bescherte seinem Team nicht nur eine Vielzahl an Straftritten, sondern wom\u00f6glich dem ein oder anderen Berliner St\u00fcrmer auch Albtr\u00e4ume. Nach der R\u00fcckkehr von El-Chami nach den zehn Strafminuten zeigten die L\u00f6wen, dass sie auch ihre Paradedisziplin, das Gassenpaket, nicht verlernt hatten und schoben den BRC \u00fcber die Linie zum vierten Versuch (Gregor Hartmann). Mit dem Pausenpfiff holten sich die G\u00e4ste per Strafkick die ersten Punkte.<\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit begann &#8211; \u00e4hnlich der ersten &#8211; mit einem Sturmversuch des TSV, diesmal war Felix Martel erfolgreich. Nach einer Rangelei schickte der souver\u00e4ne Schiedsrichter Stuart Boylan den Berliner Chuillier und den bis dahin b\u00e4renstarken Wetzel zum Abk\u00fchlen zehn Minuten vom Feld. Beim TSV machte sich nun die Kadertiefe bemerkbar, alle frischen Kr\u00e4fte brachten sich exzellent ins Spiel ein und erm\u00f6glichten dem TSV, den Druck hoch zu halten. Doch am hungrigsten zeigte sich El-Chami: Der libanesische Nationalspieler legte ganze drei Mal im Berliner Malfeld ab und machte seinen lupenreinen Hattrick kurz vor Spielende perfekt. Vor allem der letzte Versuch, als er das Sprintduell gegen s\u00e4mtliche eigenen und gegnerischen Spieler inklusive der Hintermannschaft gewann, lie\u00df die Zuschauer verwundert die Augen reiben.<\/p>\n<p>Mit der gezeigten Leistung ging der Sieg vollkommen in Ordnung. Die Berliner versuchten alles und griffen auch in den letzten Minuten noch aus jeder Lage an, waren den L\u00f6wen aber diesmal einfach nicht gewachsen. TSV-Chefcoach Peter Ianusevici zeigte sich hocherfreut und sprach der Mannschaft seinen Dank f\u00fcr die &#8222;entfesselte Leistung&#8220; aus. N\u00e4chsten Sonntag geht es im Halbfinale f\u00fcr die L\u00f6wen nach Frankfurt zum SC 1880.<\/p>\n<p>So spielten die L\u00f6wen (15-1):<br \/>\nPipa (41. Schmitt), Adolf (67. D\u00f6rzbacher), Badelt, Ayachi, S\u00fcrer, Leimert, Seelinger, Hartmann (51. Klein), Spie\u00df (64. Camus), Reinhard (41. Hug), El-Chami, Rosenthal, Sacksofsky (52. Bender), Wetzel, Martel (52. Sch\u00fcle).<\/p>\n<p>Versuche: Wetzel, S\u00fcrer, Ayachi, Hartmann, Martel, El-Chami (3).<\/p>\n<p>Erh\u00f6hungen: Seelinger (5).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war so klar nicht zu erwarten: Mit einer ganz starken Leistung besiegte der TSV den Berliner Rugbyclub mit 50:3 auch in dieser H\u00f6he verdient. 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