{"id":4037,"date":"2017-09-04T13:21:09","date_gmt":"2017-09-04T11:21:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=4037"},"modified":"2017-09-04T14:12:14","modified_gmt":"2017-09-04T12:12:14","slug":"review-1-xv-vs-rk-heusenstamm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2017\/09\/review-1-xv-vs-rk-heusenstamm","title":{"rendered":"Review 1. XV vs. RK Heusenstamm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit einem furiosen Auftritt zerlegten die L\u00f6wen die F\u00fcchse aus Heusenstamm und siegten verdient mit 45:17 (23:5). Die ersten 60 Minuten zeigte der TSV dabei eine Spitzenleistung, wenngleich zu attestieren bleibt, dass der RKH in den letzten 20 Zeigerumdrehungen etwas st\u00e4rker war.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Beide Seiten waren um einen dominanten Start bem\u00fcht. Dies gelang den Handschuhsheimern aber besser. Die F\u00fcchse hatten in der Verteidigung alle H\u00e4nde voll zu tun, w\u00e4hrend sie anfangs bei eigenen Attacken meist schnell an der beinharten TSV-Defensive zerschellten. Einige Straftritte wussten die L\u00f6wen noch nicht zu nutzen, aber in der 13. Minute war es soweit und Benny Oluoch besorgte per Strafkick die ersten TSV-Z\u00e4hler. Noch besser lief es f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter, als die L\u00f6wen im Vorteil einen waghalsigen Cross-Kick versuchten: Kai Jansens Kick schien bereits so gut wie in Heusenstammer H\u00e4nden, als Au\u00dfendreiviertel Julius von Haken immense Sprungkraft unter Beweis stellte. Den gefangenen Ball trug er ins Malfeld und nach Oluochs Erh\u00f6hung stand es 10:0 f\u00fcr den TSV.<\/p>\n<p>Handschuhsheim war im Sturm um den starken Julius Nostadt klar \u00fcberlegen, Heusenstamm wusste sich oft nur regelwidrig zu helfen. Zwei resultierende Straftritte trat Oluoch traumwandlerisch sicher \u00fcber die Querstange und brachte seine L\u00f6wen deutlicher in Front. In der 36. Minute brachen die F\u00fcchse aber durch die L\u00f6wenverteidigung und vollendeten zum Anschlussversuch. Doch der TSV lie\u00df sich nicht verunsichern, \u00fcber Paul Sch\u00fcle gelangte der Ball tief in die gegnerische H\u00e4lfte, wieder wurden die L\u00f6wen regelwidrig gestoppt. Diesmal z\u00fcckte der souver\u00e4ne Schiedsrichter Stuart Boylan die gelbe Karte. Im anschlie\u00dfenden Gedr\u00e4nge nahm Nostadt den Ball auf und tankte sich unhaltbar \u00fcber die Linie. Nach Oluochs erfolgreicher Erh\u00f6hung ging es mit 23:5 in die Pause.<\/p>\n<p>Auch in der zweiten Halbzeit behielten die L\u00f6wen das Kommando. Variables Angriffsrugby brachte den TSV erneut tief in des Gegners H\u00e4lfte und wieder gab es Strafkick. Moritz Bayer erkannte, dass die F\u00fcchse-Abwehr sich etwas zu langsam formierte, nach schnell angespieltem Kick war der flinke Neuner nicht mehr aufzuhalten. Oluoch war &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; zur Stelle, und der TSV lie\u00df nun keine Zweifel mehr aufkommen, wer heute das Feld als Sieger verlassen w\u00fcrde. Ein weiterer Kick Oluochs, der trotz Stangentreffer gut war, beseitigte die letzten Zweifel am Erfolg des TSV. Nach vielen Wechseln, die den L\u00f6wen neue Kr\u00e4fte brachten, erk\u00e4mpfte Felix Martel den Wei\u00df-Blauen auch den so wichtigen vierten Versuch und damit den Bonuspunkt.<\/p>\n<p>Im Angesicht des sicheren Sieges lie\u00dfen die L\u00f6wen die Z\u00fcgel nun aber schleifen, ganz im Gegenteil zu den G\u00e4sten, die unabh\u00e4ngig vom Spielstand alles in die Waagschale warfen. Zwei schnelle Versuche lie\u00dfen den Spielstand auf 38:17 schrumpfen, ein weiterer Versuch h\u00e4tten den Bonuspunkt f\u00fcr die nie aufsteckenden F\u00fcchse bedeutet. Doch rechtzeitig sch\u00fcttelten die Handschuhsheimer die beginnende Lethargie ab, einen Kickversuch des RKH blockte der spielfreudige Deb\u00fctant David Blume ab und sprintete unter Jubel den Weg bis ins Heusenstammer Malfeld. Das letzte Wort hatte Kicker Oluoch, der seiner 100%-Quote aus der Vorwoche erneut eine Spitzenleistung folgen lie\u00df und acht seiner neun Kicks ins Ziel brachte.<\/p>\n<p>Bis auf die letzten 20 Minuten zeigte sich Trainer Gordon Hanlon zufrieden, aber nat\u00fcrlich gibt es nach wie vor viel zu arbeiten. Dass ordentlich Zug bei den L\u00f6wen herrscht, konnten die f\u00fcr super Stimmung sorgenden 300 Fans erkennen, als der irische L\u00f6wendompteur alle Akteure, die nicht mindestens eine volle Stunde gespielt hatten, noch f\u00fcr ein paar L\u00e4ufe auf den Rasen bat. Aus einem starken TSV-Kollektiv ragten diesmal Moritz Bayer heraus, der dank famoser Sturm-Vorarbeit 80 Minuten schnelle B\u00e4lle produzierte und sich auch sonst f\u00fcr keinen Kampf zu schade war; und Sturmtank Julius Nostadt, der im Angriff mehr versuchte Heusenstammer Tackles brach, als unsere Statistik-Abteilung zu z\u00e4hlen imstande war.<br \/>\nDanke wie immer an alle flei\u00dfigen Helfer und unsere unschlagbaren L\u00f6wenfans! So kann es weitergehen!<\/p>\n<p><strong>So spielten die L\u00f6wen:<\/strong> 1 Bender (51. Eiermann), 2 Martel, 3 Sch\u00fcle (55. Sacksofsky), 4 Reinhard, 5 Contin (60. Horn), 6 Felix Bayer (68. M\u00fcller), 7 Hartmann (68. Ruhland), 8 Nostadt (72. Bender), 9 Moritz Bayer, 10 Jansen, 11 Korn (47. Blume), 12 Ayachi, 13 Leimert, 14 von Haken, 15 Oluoch.<\/p>\n<p><strong>Versuche:<\/strong> von Haken, Nostadt, Moritz Bayer, Martel, Blume<br \/>\n<strong>Erh\u00f6hungen:<\/strong> Oluoch (4)<br \/>\n<strong>Strafkicks:<\/strong> Oluoch (4)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem furiosen Auftritt zerlegten die L\u00f6wen die F\u00fcchse aus Heusenstamm und siegten verdient mit 45:17 (23:5). 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