{"id":5222,"date":"2021-09-11T20:03:36","date_gmt":"2021-09-11T18:03:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=5222"},"modified":"2021-09-11T20:59:53","modified_gmt":"2021-09-11T18:59:53","slug":"mit-glanzleistung-zum-heimerfolg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2021\/09\/mit-glanzleistung-zum-heimerfolg","title":{"rendered":"Mit Glanzleistung zum Heimerfolg"},"content":{"rendered":"\n<p>39:0. Keine Gegenpunkte. Gegen die RGH. Das muss man erstmal sacken lassen. Aber mit einer hochkonzentrierten Defensive und stark verbesserter Spielstruktur gelang ein Bonuspunktsieg im ersten Heimspiel, der &#8211; zumindest in dieser H\u00f6he &#8211; nicht erwartet worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Start mit tollem Pressing ebnete den Weg, von  Beginn an lie\u00dfen die L\u00f6wen die RGH kaum zur Entfaltung kommen. Deb\u00fctant Rhys Williams h\u00e4tte seinen ersten Auftritt nach f\u00fcnf Minuten beinahe mit einem Versuch begonnen, nach tollem Step wurde der flinke walisische Verbinder nur knapp noch eingefangen. Doch nach einer Gasse und zwei Pick-and-Go-Phasen war es der unwiderstehliche Jaco Otto, der zum fr\u00fchen Versuch ablegte. Sieben Minuten sp\u00e4ter war der Traumauftakt f\u00fcr den Blondschopf dann aber perfekt, denn nach einem Bilderbuchkonter \u00fcber Jaco Otto, Max Stelling und Christopher Korn sprintete Williams au\u00dfen zum Versuch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten 20 Minuten wog das Spiel zwar hin und her, in Gefahr kamen die Handschuhsheimer aber nicht, denn mit klugen Verlagerungen und einer eisenharten Verteidigung war der Ball zu mehr als 80 Prozent in der RGH-H\u00e4lfte. Weitere Punkte wurden von (wir erinnern uns ans HRK-Spiel) zu vielen Vorw\u00fcrfen zunichte gemacht, allerdings spielte der TSV auch trotz des nassen Feldes mutig mit vollem Risiko und sch\u00f6n anzusehenden Ballstaffetten. Die Verbesserung war klar zu erkennen und die Mannschaft hatte die richtigen Schl\u00fcsse gezogen. <\/p>\n\n\n\n<p>Noch besser endete die erste H\u00e4lfte, denn mit gnadenloser Effizienz bissen die L\u00f6wen zu, als sich die Chance nach gelber Karte f\u00fcr RGH-Lock Hug bot: Paul Sch\u00fcle powerte sich \u00fcber die Linie, Williams erh\u00f6hte problemlos zum 19:0-Halbzeitstand.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-800x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5224\" srcset=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/a71ca931-976c-460f-9aed-840359a12f16.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Keine L\u00fccke im Kreis, keine L\u00fccke in der Verteidigung: Die TSV-Defensive war absolut makellos. Foto: Moritz Bayer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch aus der Pause kamen die L\u00f6wen richtig stark: Das mittig gelegene RGH-Gedr\u00e4nge wurde zum Strafkick dominiert, den Williams gekonnt bis kurz vor die Linie legte. Im anschlie\u00dfenden Paket lie\u00df es sich Kapit\u00e4n Rob May nicht nehmen, den vierten Versuch und damit den Bonuspunkt fr\u00fch unter Dach und Fach zu bringen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die eingewechselten Gregor Hartmann und Tyrell Williams f\u00fcgten sich nahtlos ins TSV-Spiel ein, das von Rhys Williams derart abgekl\u00e4rt gelenkt wurde, dass sich viele der 400 Fans sicher fragten, ob der Waliser wirklich erst seit kurzem in Deutschland weilt. Die anst\u00fcrmende RGH wurde in der Defensive derweil unglaublich gut in Schach gehalten, daran \u00e4nderte auch Justins Rencs Zeitstrafe nichts. Der Flanker hatte in den sauren Apfel bei\u00dfen und den sonst frei durchlaufenden RGH-Gedr\u00e4ngehalb Christopher Ueberle aus dem Abseits halten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenzug brach nach einer gespielten Stunde Jaco Otto den RGH-Widerstand, als er nach Felix Martels Ballgewinn \u00fcber Konter in der anschlie\u00dfenden Phase am schnellsten schaltete und erneut zum Versuch durchbrach. Von da an brannten die furiosen L\u00f6wen ein wahres Feuerwerk ab. Angriffe \u00fcber kurze und lange Seite, Konter, gepaart mit raumgreifenden Kicks, da war alles dabei und man hat wohl lange nicht ein solch kraftvolles Angriffsrugby beim TSV gesehen. Spielertrainer Stelling legte nach Traumsolo, in dem er \u00fcber 70 Meter die Gegner wie Slalomstangen stehen lie\u00df, zum 34:0 ab und lie\u00df den Handschuhsheimer Anhang jubeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Bezeichnend fiel auch der letzte Versuch bei einem Konter, diesmal l\u00f6ste Rob May aus, Otto sagte &#8222;Dankesch\u00f6n und auf Wiedersehen&#8220; und stellte auf 39:0. Die RGH versuchte alles, musste aber schlicht einsehen, dass diesmal absolut kein Durchkommen gegen dieses Handschuhsheimer Abwehrbollwerk war. Die eingewechselten L\u00f6wen bissen sich in jeden RGH-Angreifer und durften sich &#8211; wie die gesamte Mannschaft &#8211; von frenetischen Fans zurecht feiern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Leistung, besonders defensiv, hat man lange nicht gesehen. Wahnsinn und Gl\u00fcckwunsch! Die Richtung stimmt, wenngleich nach wie vor klares Verbesserungspotenzial bei Vorw\u00fcrfen und einigen Kicks zu sehen war. Doch aus einer solchen Verteidigung immer anzugreifen, zeugte auch schlicht vom Handschuhsheimer Selbstbewusstsein, dem die RGH heute einfach zu wenig entgegen zu setzen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>So spielten die L\u00f6wen: <\/strong>De Giacomoni &#8211; Heising, Stelling, Korn, Philipp Frauenfeld &#8211; Rhys Williams, Sch\u00e4fer &#8211; Otto (65. Veil), Renc, Tim Frauenfeld (21. Hartmann) &#8211; May, Rosenthal (45. Tyrell Williams) &#8211; Sch\u00fcle (70. Nunheim), Martel, Bender (70. R\u00f6mming).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schiedsrichter:<\/strong> O&#8217;Connell.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zuschauer: <\/strong>400.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Punkte: <\/strong>7:0 (10.) Versuch Otto + Erh\u00f6hung R. Williams; 12:0 (12.) V R. Williams; 19:0 (40.) V Sch\u00fcle + E R. Williams; 24:0 (42.) V May; 29:0 (60.) V Otto; 34:0 (63.) V Stelling; 39:0 (64.) V Otto.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeitstrafen: <\/strong>Renc (48.) \/ Hug (39.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>39:0. 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