{"id":5279,"date":"2021-10-24T06:25:12","date_gmt":"2021-10-24T04:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=5279"},"modified":"2021-10-24T11:29:13","modified_gmt":"2021-10-24T09:29:13","slug":"feuerwerk-im-lionspark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2021\/10\/feuerwerk-im-lionspark","title":{"rendered":"Feuerwerk im Lionspark"},"content":{"rendered":"\n<p>War es in der Tat. Wer nicht drau\u00dfen war, hat was verpasst. In einem Knallerspiel setzten sich die L\u00f6wen mit einem winzigen P\u00fcnktchen gegen den SC Frankfurt 1880 durch und bejubeln die erneute Tabellenf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon der Start hatte es in sich &#8211; im unguten Sinne. Denn Ellenbogen zum Kopf hat im Rugby nichts zu suchen. So blieb Schiedsrichter Dan O&#8217;Connell nicht anderes \u00fcbrig, als Frankfurts Au\u00dfen Mazare fr\u00fch zum Duschen zu schicken &#8211; Platzverweis in der 6. Spielminute. Inwieweit eine m\u00f6gliche Absicht bei der Aktion vorlag, wird das Sportgericht kl\u00e4ren m\u00fcssen, es gab jedenfalls auf keiner Seite Beschwerden \u00fcber die rote Karte und den Frankfurter G\u00e4sten war klar: Gut 70 Minuten in Unterzahl sind lang gegen hungrige L\u00f6wen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die lie\u00dfen dann dem Vorteil der \u00dcberzahl auch Taten folgen: Christopher Korn stach per Bilderbuch-Spielzug in die L\u00fccke und legte zum Versuch ab, Rhys Williams erh\u00f6hte sicher. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter legte Williams per Strafkick nach. Noch besser wurde es, als abermals Williams einen blitzsauberen Konter einleitete, den Marius de Giacomoni unter dem Jubel der zahlreichen und lautstarken L\u00f6wenfans vollendete.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Frankfurt war keineswegs geschlagen. Mit w\u00fctenden Angriffen kamen die Hessen zur\u00fcck, von Parkinson gekonnt eingesetzt, lief Stella zum Versuch ein, der Vorbereiter erh\u00f6hte ohne Probleme. Einen Straftritt und eine gelbe Karte f\u00fcr Max Stelling (Rauschlagen eines Passes) sp\u00e4ter stand es zur Halbzeit nur noch 17:10. Zus\u00e4tzlich bitter: F\u00fcr den angeknockten Jaco Otto ging es nicht mehr weiter. Doch der eingewechselte Tim Frauenfeld spielte mit einer kaum zu glaubenden Souver\u00e4nit\u00e4t und ersetzte den Vorzeigeknipser gekonnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Pause waren es wieder die Handschuhsheimer, verst\u00e4rkt durch May (f\u00fcr Rosenthal) und Sch\u00fcle (f\u00fcr Dickinson), die zielstrebiger wirkten. Der gl\u00e4nzend aufgelegte Williams narrte mit einer K\u00f6rpert\u00e4uschung die gesamte Frankfurter Dreiviertelreihe und flitzte bis in die Endzone &#8211; gegl\u00fcckte Erh\u00f6hung zum Stande von 24:10. Der Lionspark bebte. Doch dann kam Frankfurt gro\u00df auf. In einer &#8211; muss man zugestehen &#8211; wahnsinnigen Energieleistung legten erst der eingewechselte Becker, dann Henn, kurze Zeit sp\u00e4ter du Plessis zum Versuch ab, Parkinson erh\u00f6hte allesamt und brachte seinen SC so 24:31 in Front.<\/p>\n\n\n\n<p>Angepeitscht von frenetischen L\u00f6wenfans, griff der TSV wieder an &#8211; und belohnte sich durch einen Williams-Strafkick, um auf 27:31 zu verk\u00fcrzen. Nun ging es in eine ganz hei\u00dfe Schlussphase: Fast h\u00e4tte Frankfurt mit dem n\u00e4chsten Versuch das Spiel entschieden, in h\u00f6chster Not konnte Stelling den letzten Pass verhindern. Unter donnernden &#8222;L\u00f6wen, L\u00f6wen&#8220;-Rufen k\u00e4mpften die angespornten Handschuhsheimer Krieger &#8211; nun auch mit Philipp Frauenfeld, der den abgek\u00e4mpften Korn ersetzte &#8211; sich nochmals nach vorne. F\u00fcr den Vorzeige-Nachwuchs-F\u00f6rderklub war es bezeichnenderweise der junge Kevin Heising, der seinem Namen alle Ehre machte und Au\u00dfen zum Versuch \u00fcber die Linie sprintete!<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten Spielminuten gerieten wieder zum Thriller, jede gute Aktion wurde tosend bejubelt, so zum Beispiel der ganz wichtige Ballklau vom (ebenfalls eingewechselten, ebenfalls Eigengew\u00e4chs) Philipp Nunheim. Als der gute Schiedsrichter O&#8217;Connell kurz darauf abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Spitzenspiel, das die Erwartungen nicht nur erf\u00fcllte, sondern \u00fcbertraf, fand im TSV den verdienten knappen Sieger. Der fr\u00fche Platzverweis spielte den L\u00f6wen zun\u00e4chst in die Karten, aber was Frankfurt hier an Leistung zeigte, war ebenso &#8211; meisterlich. In einem offenen Schlagabtausch zeigten beide Seite Rugby vom Feinsten, diesmal mit dem L\u00f6wenbiss zum Ende. Mehr davon und: Weiter so, Handschuhsheim!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>So spielten die L\u00f6wen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>TSV Handschuhsheim vs. SC Frankfurt 1880 32:31<\/strong> (17:10), <strong>TSV: <\/strong>K\u00f6\u00dfler &#8211; Heising, Korn (65. P. Frauenfeld), Stelling, de Giacomoni &#8211; R. Williams, Sch\u00e4fer &#8211; Hartmann, Otto (39. T. Frauenfeld), Renc &#8211; T. Williams, Rosenthal (41. May) &#8211; Dickinson (41. Sch\u00fcle), Martel, Bender (72. Nunheim).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schiedsrichter: <\/strong>O&#8217;Connell; <strong>Zuschauer: <\/strong>650; <strong>Punkte: <\/strong>7:0 (15.) Versuch Korn + Erh\u00f6hung R. Williams; 10:0 (19.) Straftritt R. Williams; 17:0 (22.) V de Giacomoni + E R. Williams; 17:7 (25.) V Stello + E Parkinson; 17:10 (34.) S Parkinson; 24:10 (47.) V + E Williams; 24:17 (51.) V Becker + E Parkinson; 24:24 (56.) V Henn + E Parkinson; 24:31 (59.) V du Plessis + E Parkinson; 27:31 (62.) S R. Williams; 32:31 (75.) V Heising; <strong>Zeitstrafe: <\/strong>Stelling (28.); <strong>Platzverweis: <\/strong>Mazare (6.). <strong>momo<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>War es in der Tat. Wer nicht drau\u00dfen war, hat was verpasst. In einem Knallerspiel setzten sich die L\u00f6wen mit einem winzigen P\u00fcnktchen gegen den SC Frankfurt 1880 durch und bejubeln die erneute Tabellenf\u00fchrung. Schon der Start hatte es in sich &#8211; im unguten Sinne. Denn Ellenbogen zum Kopf hat im Rugby nichts zu suchen. 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