{"id":5586,"date":"2023-03-25T21:22:59","date_gmt":"2023-03-25T20:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=5586"},"modified":"2023-03-31T12:26:10","modified_gmt":"2023-03-31T10:26:10","slug":"zu-oft-die-falsche-option-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2023\/03\/zu-oft-die-falsche-option-gewaehlt","title":{"rendered":"Zu oft die falsche Option gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Heidelberg.<\/strong> (momo) Mit einer k\u00e4mpferisch tadellosen Leistung, aber zu vielen vergebenen Chancen, haben die L\u00f6wen mit 7:24 das Nachsehen gegen den SC Neuenheim gehabt. Rund 650 Zuschauer im Lionspark sahen einen starken Auftritt nach der Pause. In der ersten Halbzeit war Neuenheim besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zum ersten Mal starteten die L\u00f6wen unkonzentriert in ein Topspiel. Unn\u00f6tig, weil risikoreich gespielt, waren zwei fr\u00fche Vorw\u00fcrfe, die dem SCN fr\u00fchen Feldvorteil gaben. Neuenheim rannte an und nutzte eine der ersten Chancen zum Versuch durch Leo Becker. Mondli Nkosi stellte auf 0:7. Der TSV war in der Folge bem\u00fcht, aber rannte sich zumeist in der SCN-Abwehr fest. Diese agierte stets knapp am Abseits, aber innerhalb der Regeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es mit 0:7 in die Pause ging, war der aufopfernd k\u00e4mpfenden L\u00f6wen-Abwehr zu verdanken. Einerseits stimmte das hoffnungsfroh, weil die Einstellung stimmte, andererseits trieb der mit 18 Mann erschreckend d\u00fcnn besetzte Kader die ein oder andere Sorgenfalte auf die Stirn: W\u00fcrden die Handschuhsheimer das kr\u00e4ftezehrende Spiel in dieser Intensit\u00e4t durchhalten?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1-800x534.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5587\" srcset=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1-800x534.jpg 800w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3857_1.jpg 1607w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Christopher Korn (mit Ball) zeigte kraftvolle L\u00e4ufe und bildete mit Justin Renc (links daneben) eine undurchdringliche Innenpaarung. Foto: Finn Geiger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das taten sie, zeitweise sogar in Unterzahl und durchaus eindrucksvoll. Hatte das Trainerteam einen besonderen Kniff in der Pause gehabt?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8222;Nein, wir haben besprochen, dass wir dran bleiben sollen. Der SCN hat uns mit der Blitz-Verteidigung starken Druck bereitet, aber wir haben immer daran geglaubt, dass wir unsere Chancen bekommen werden. Das Spiel musste aber in die gegnerische H\u00e4lfte verlagert werden&#8220;,<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>kl\u00e4rte Thomas Genthner auf.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte zeigten die L\u00f6wen dann auch zunehmend ihr ber\u00fchmtes Derby-Gesicht. Eine Druckphase wurde genutzt, nachdem Tobias Bauer, Christopher Korn und Paul Sch\u00fcle mit ihren Powerl\u00e4ufen noch knapp scheiterten, wuchtete sich Jaco Otto zentral \u00fcber die Linie. Dank Max Stellings Erh\u00f6hung glich der TSV aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der beinahe postwendend folgende Strafkick, der den SCN wieder knapp in F\u00fchrung brachte, \u00e4nderte nichts daran, dass die L\u00f6wen g\u00e4nzlich anders auftraten. Dass keine Punkte heraussprangen, lag an schwer nachvollziehbaren Entscheidungen. Zweimal wurde ein Strafkick in bester Lage nicht gekickt, sondern leichtfertig vergeben. Die fahrl\u00e4ssige Chancenverwertung sollte sich r\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jaco Otto musste in der bis dahin st\u00e4rksten Handschuhsheimer Phase f\u00fcr zehn Minuten vom Feld. Das Tackle war in Ordnung, aber der Kopfkontakt eben gef\u00e4hrlich. Dass ihm keinerlei Absicht unterstellt werden konnte, war nicht nur an der Reaktion beider Mannschaften ersichtlich: Otto selbst blutete ebenso wie sein Widersacher. Beide konnten das Spiel aber fortsetzten, der TSV hatte aber zehn Minuten Unterzahl. <\/p>\n\n\n\n<p>In dieser zeigte Joshua Gando zwei Monster-Tackles, ohne die der SCN sicherlich zum Versuch gekommen w\u00e4re. Neben dem immer antreibenden Max Stelling, Antipas Kamkwindo und Christopher Korn ragte Gando heute als bester L\u00f6we heraus.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845-800x534.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5588\" srcset=\"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845-800x534.jpg 800w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/DSC_3845.jpg 1602w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Max Stelling trieb sein Team an und fand in der zweiten H\u00e4lfte h\u00e4ufiger L\u00fccken. Zum Sieg reichte es aber leider nicht mehr. Foto: Finn Geiger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Doch wieder hinderten sich die L\u00f6wen mit den Spielentscheidungen selbst am Punkten. Besser machte es der SCN und legte durch Felix Lammers, der Au\u00dfen stark bedient wurde, seinen zweiten Versuch. Der TSV b\u00e4umte sich auf, aber geschickt verwalteten die Neuenheimer ihre F\u00fchrung und lie\u00dfen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Ein clever platzierter 50\/22-Kick raubte den L\u00f6wen die letzten Hoffnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt setzten sich die G\u00e4ste absolut verdient durch, die erste Halbzeit war eine klare Angelegenheit. Der Auftritt nach der Pause macht Mut, aber f\u00fcr Siege in den Top-Duellen brauche die L\u00f6wen zwei Dinge: Einen vollen Kader und kl\u00fcgere Spiellenkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wollen sie n\u00e4chste Woche gegen M\u00fcnchen dann besser machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>TSV Handschuhsheim &#8211; SC Neuenheim 7:24<\/strong> (0:7), <strong>TSV: <\/strong>De Giacomoni (68. Genthner, 74. F. Bayer) &#8211; Gando, Korn, Renc, P. Frauenfeld &#8211; Stelling, Sch\u00e4fer &#8211; Otto, Eneke, T. Frauenfeld &#8211; Bauer, Kamkwindo (65. Williams) &#8211; Sch\u00fcle, Chandler, Martel; SCN: Becker &#8211; Lammers, Wakefield, Schwager, A. Klewinghaus &#8211; Nkosi, Paine &#8211; Macedo, Aversa, Troch &#8211; Vollenkemper, Perrone &#8211; Weiss, Biskupek, Ngubane.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schiedsrichter:<\/strong> O&#8217;Brien; <strong>Zuschauer: <\/strong>650; <strong>Punkte:<\/strong> 0:7 (5.) Versuch Becker + Erh\u00f6hung Nkosi; 7:7 (44.) V Otto + E Stelling; 7:10 (46.) Straftritt Nkosi; 7:17 (70.) V Lammers + E Nkosi; 7:24 (78.) V Aversa + E Nkosi; <strong>Zeitstrafe:<\/strong> Otto (56.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heidelberg. (momo) Mit einer k\u00e4mpferisch tadellosen Leistung, aber zu vielen vergebenen Chancen, haben die L\u00f6wen mit 7:24 das Nachsehen gegen den SC Neuenheim gehabt. Rund 650 Zuschauer im Lionspark sahen einen starken Auftritt nach der Pause. In der ersten Halbzeit war Neuenheim besser. Nicht zum ersten Mal starteten die L\u00f6wen unkonzentriert in ein Topspiel. 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