{"id":823,"date":"2010-05-25T17:35:16","date_gmt":"2010-05-25T15:35:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/?p=823"},"modified":"2010-05-25T19:13:17","modified_gmt":"2010-05-25T17:13:17","slug":"tsv-handschuhsheim-bietet-frankfurt-paroli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/2010\/05\/tsv-handschuhsheim-bietet-frankfurt-paroli","title":{"rendered":"TSV Handschuhsheim bietet Frankfurt Paroli"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/Frankfurt-TSV-Halbfinale-0572.jpg\" rel=\"lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/Frankfurt-TSV-Halbfinale-0572-300x200.jpg\" alt=\"Versuch gegen Frankfurt durch Sven Wetzel\" title=\"Versuch gegen Frankfurt durch Sven Wetzel\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Schlusspfiff sanken die Spieler vom TSV  Handschuhsheim zu Boden und kein einziger Frankfurter Spieler streckte die Arme in die H\u00f6he. Es sah fast so aus, als g\u00e4be es zwei Verlierer. Die Anzeigetafel in der Feldgerichtsstra\u00dfe verschaffte aber Klarheit:<\/p>\n<p>Frankfurt 27 &#8211; Handschuhsheim 16<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAls klarer Au\u00dfenseiter, aber gut vorbereitet und mit einer motivierten Mannschaft reiste der Handschuhsheimer Tross am Sonntag nach Frankfurt. Die medizinische Versorgung um den emsigen Physiotherapeuten Harald Genthner und den Mannschaftsarzt Dr. Andreas Schwarz hatten alle m\u00f6glichen Spieler fit gemacht und mussten nur auf die Langzeitverletzten Felix Bayer, Robert May und Dominic Rothfuchs verzichten.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Anpfiff gab es schon den ersten Wechsel. Nicht aber einer der Spieler musste verletzt passen, sondern der f\u00fcr das Spiel eingeteilte Schiedsrichter Jens Reinecke musste seine Pfeife an Dana Teagarden weitergeben, da beim Warmlaufen eine alte Verletzung wieder auftrat.<\/p>\n<p>Bei wunderbarem Rugbywetter erwischte Frankfurt einen guten Start und konnte schnell mit 6:0 in F\u00fchrung gehen. Der gute Kicker Manawatu verwandelte sicher zwei Straftritte.<\/p>\n<p>Nach 15 Minuten konnte Mathias Pipa auch f\u00fcr die L\u00f6wen die ersten Punkte verbuchen, ebenfalls durch Straftritt.<\/p>\n<p>Doch die Freude auf Seiten der L\u00f6wen w\u00e4hrte nicht lange. Eine Minute sp\u00e4ter nutzte die Frankfurter Mannschaft die schlechte Organisation in der Handschuhsheimer Verteidigung aus und konnte ihren ersten Versuch durch Manawatu legen.<\/p>\n<p>Dana Teagarden sah auf Seiten der Handschuhsheimer weiter Vergehen im offenen Spiel und Frankfurt verwandelte in der 21. und 32. Minute zwei weitere Straftritte zur sicheren 17:3 F\u00fchrung. Zudem sah Marcus Bender wegen technischen Fouls nach dem zweiten Straftritt die gelbe Karte.<\/p>\n<p>Der TSV steckte aber keinesfalls den Kopf in den Sand und k\u00e4mpfte weiter um jeden Meter. Die Belohnung folgte prompt. Sven Wetzel tauchte nach mehreren Sturmphasen ins Malfeld ein und brachte die L\u00f6wen zur\u00fcck ins Spiel. Mathias Pipa erh\u00f6hte und der Abstand verringerte sich auf nur noch sieben Punkte.<\/p>\n<p>Weiter in Unterzahl kamen kurz vor der Halbzeit noch drei Punkte hinzu, als Mathias Pipa einen Straftritt von der Mittellinie \u00fcber die Stangen kickte. Halbzeitstand 17:13.<\/p>\n<p>Das Spiel war abwechslungsreich und beide Mannschaften zeigten sch\u00f6nes Angriffsrugby, waren aber auch stabil in der Verteidigung.<\/p>\n<p>In der 50. Minute wurde der TSV Handschuhsheim ein weiteres Mal mit einer gelben Karte bestraft. Sebastien Chaule bekam nach hohem Halten die 10-Minuten-Strafe. Bei der anschlie\u00dfenden handfesten Auseinandersetzung wurden die Frankfurter als \u00dcbelt\u00e4ter entlarvt und der Straftritt wurde gedreht. Die sonst so locker sitzenden Karten blieben in der Hosentasche von Frau Teagarden und Frankfurt spielte wieder in \u00dcberzahl.<\/p>\n<p>Die L\u00f6wen gaben nicht auf und konnten in der 59. Minute durch einen weiteren Straftritt weiter verk\u00fcrzen. Der Abstand betrug nun nur noch einen Punkt. Postwendend konnte auch Manawatu einen Straftritt verwerten und der alte Vier-Punkte-Abstand war schnell wieder hergestellt. Handschuhsheim hatte in kurzer Zeit mehrere Straftritte aus schwieriger Position zu den Stangen gesetzt, aber ein Treffer gelang Mathias Pipa nicht. Die vielen Vergehen der Frankfurter im offenen Spiel wurden von Frau Teagarden zwar geahndet, eine Bestrafung wie in der ersten H\u00e4lfte auf Seiten des TSV  Handschuhsheim blieb aus.<\/p>\n<p>Es war eine spannende Partie, bei der Frankfurt in den letzten 15 Minuten mehr Spielanteile hatte, es aber nicht schaffte, die L\u00f6wenverteidigung zu \u00fcberwinden. Auch den M\u00e4zen Dr. Ulrich Byszio hielt es nicht mehr auf seinem Sitz und er unterst\u00fctze seine Mannschaft an der Seitenlinie mit Wasser und Aufmunterung.<\/p>\n<p>Die Erl\u00f6sung auf Seiten der Frankfurter kam in der 79. Minute als Nationalspieler Hauck den entscheidenden Versuch legte und Manawatu zum Endstand von 27:16 erh\u00f6hte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/Frankfurt-TSV-Halbfinale-130.jpg\" rel=\"lightbox\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.tsv-rugby.de\/php\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/Frankfurt-TSV-Halbfinale-130-300x200.jpg\" alt=\"Super Unterst\u00fctzung in Frankfurt durch unsere Fans aus Handschuhsheim\" title=\"Super Unterst\u00fctzung in Frankfurt durch unsere Fans aus Handschuhsheim\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Zuschauer sahen ein gutes und packendes Halbfinale, bei dem der TSV Handschuhsheim sich teuer verkauft hat und dem gro\u00dfen Favoriten Frankfurt alles abverlangte.<\/p>\n<p>Wenige Minuten sp\u00e4ter, als beide Mannschaften nach der Verabschiedung in der Spielfeldmitte zu ihren Fans gingen, \u00e4nderte sich das Bild und nun dachte man, beide Teams verlassen als Sieger den Platz. Jede Mannschaft wurde jubelnd empfangen. Mit dem traditionellen Diver bedankten sich die L\u00f6wen bei den mitgereisten Fans aus Handschuhsheim und die gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Schlusspfiff sanken die Spieler vom TSV Handschuhsheim zu Boden und kein einziger Frankfurter Spieler streckte die Arme in die H\u00f6he. Es sah fast so aus, als g\u00e4be es zwei Verlierer. 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